I’m just human – Teil 1

Eifersucht – oder doch etwas anderes?

Bin ich es? Eine simple Frage, mit verständlichen Wörtern. Doch denoch verstehe ich die Frage nicht. Eher gesagt, verwirrt sie mich weil ich keine Antwort darauf finde. Heißt es nicht „Meins ist Meins“? Doch auf der anderen Seite, kann man eine Person nicht zu seinem Eigentum machen. Doch er möchte eine Antwort. Das ist doch auch berechtigt, eine Antwort auf seine eigene Frage möcht doch jeder, oder?
Nur ich weiß nicht, ob ich ihm ehrlich antworten kann. Denn kenne ich meine eigenen Gefühle so gut, dass ich weiß, wie ich wo reagieren würde? Weiterlesen

das hellblaue Schaf (Teil 3)

Nun habt ihr schon mal einen kleinen Einblick, wie unser (über)Leben funktioniert. Doch unsere Geschichte hat gerade erst angefangen.
Ich heiße Nela. Lebe in der dritten Kolonie und bin so wie meine Vorfahren, ein Schaffer. Meine Mutter und mein Vater arbeiten beide zusammen für die weißen Räte als Berater und werden somit von den Räten als potenielle Gefahr angesehen, da sie in viele Geheimnisse miteingeweiht sind. Jedoch vertrauen meine Eltern der Regierung selbst nicht und haben mich, meine ältere Schwester Waris und meinen jüngeren Bruder Tova, zu starken Kämpfern erzogen. Wir wissen, dass wir uns anpassen müssen und das wir niemanden vertrauen dürfen, denn wenn wir vertrauen, dann sterben wir.
Unser Leben auf der Erde verdanken wir den Allas. Sozusagen Aliens, die seid 1000 Jahren auf der Erde leben und irgendetwas planen, wobei wir nur als Versuchskanninchen dienen. Sie verwandeln alle in ihre Marionetten, indem sie ihnen eine Serum verabreichen, dass in die Augen gespritzt wird. Danach wird jeder perfekt. Er bekommt weiße Augen und untersteht ganz alleine den Befhelen von den Allas. Eine eigene Meinung hat er nicht mehr.
Ich bin 18 Jahre alt und bin ein Stammesmitglied der Zerurahn. Ein Volk, dass hinter Mauern lebt, um sich zu schützen. Es besteht aus 9 Kolonien. Die Kolonien werden aufgeteilt in Begabungen, Fähigkeiten, Familie. In jeder Kolonie leben Menschen, die sich ähnlich sind. Die erste Kolonie hat den höchsten Rang. Die 9te den niedrigsten. Interaktionen zwischen hohen und niedrigen Rängen finden so gut wie nie statt, da die unteren Kolonien als Abschaum der Gesellschaft angesehen werden. Jede Kolonie ist der Kolonie, die über ihm steht, zugeordnet. So hat die 9te Kolonie nichts zu sagen und die erste Kolonie die Vollmacht. Die einzigen Kolonien, denen keiner untersteht, sind die 7te, 8te und 9te. Ihr Rang ist von keiner Bedeutung und somit haben sie kein Recht auf Untergordnete. Weiterlesen

Was ich an dir liebe

Ich liebe an dir, dass du mir die Wahrheit sagst, auch wenn Ehrlichkeit schon altmodisch ist.
Ich liebe an dir, dass du mich beobachtest, wenn ich mir meine Schuhe zu binde.
Ich liebe an dir, dass immer wenn ich lache, du mit mir lachst. Das macht mich glücklich.
Ich liebe an dir, dass du mir die Sicherheit gibt’s, die andere mir genommen haben.
Ich liebe an dir, dass wir zusammen ein Geheimniss sind und nur wir sie kennen.
Ich liebe an dir, dass du extra kleinere Schritte machst, damit wir zusammen her laufen können.
Ich liebe an dir, wie du mir die Hemmungen nimmst und mich frei fühlen lässt.
Ich liebe an dir, dein Grübchen das entsteht, wenn du dich nach links drehst und charmant lächelst.
Ich liebe an dir, dass du mir meine Fehler sagst und mich zu Veränderung bringst.
Ich liebe an dir, dass du mich dazu bringst, meine Ansichten zu hinterfragen.
Ich liebe an dir, dass du mit mir die Weltherrschaft übernehmen wirst, wenn wir Superkräfte bekommen. Weiterlesen

Treatment – Suizid (Szene 5)

Szene 5

Ende. Sie hat es sich überlegt. Nagut, überlegt kann man nicht sagen. Aber sie weiß, dass sie es heute tun wird. Sophie wird sterben. Selbstmord. Sie hat es einfach gefühlt, dass heute der Tag ist. Sie darf nicht denken. Sie darf nur fühlen. Denn wenn sie denkt, denkt sie an ihren Papa, der jetzt nicht nur seine Frau, sondern auch seine Tochter beerdigen darf. Wenn sie denkt, dann wird sie daran denken das ihr Papa alleine sein wird. Wenn sie denkt, dann wird sie weiterleben. Und das will sie nicht. Die Welt ist grauenhaft und nicht geeignet für ein Mädchen wie Sophie. Der Tod schon. Sie trägt ihn schon seid 2 Jahren mit sich rum. Es ist nicht so, dass sie nicht mehr will, dass sie faul ist. Sie ist einfach müde. Niemand weiß wie es ist, wenn alles ein Kampf ist. Wenn man zum aufstehen kämpfen muss, wenn man bei dem Blick in den Spiegel kämpfen muss. Es ist ein Kampf. Und er ist anstrengend. Er frisst dich von innen heraus auf und lässt nur eine leere Hülle übrig. Man ist nervlich am Ende. Man ist einfach nur müde. Und dieses mal, hat der Kampf ein Ende. Denn ES hat gewonnen. Engültig. Lange hatte sie es sich überlegt. Pulsadern aufschlitzen. Zu riskant. Es besteht immer noch die Chance, dass ihr Vater sie rechtzeitig finden würde. Sich erhängen erschien ihr ein bisschen zu altmodisch. Es sollte etwas schönes haben, etwas poetisches. So wollte sie ihr Ende haben. Und da fand sie ihre Antwort in schwarz, tragbar und im Nachtisch ihres Vaters liegend. Einen Revolver. Weiterlesen

Die Angst vor der Angst

Geht es allen so? Dass man manchmal so viel Angst vor der Angst hat, dass es einen verrückt macht?
Was ich damit meine? Nun ja, ich bin eine Person die ständig Angst hat. Nicht Angst vor etwas materiellem, nein, sondern die pure Angst zu versagen. Die Angst verlassen zu werden. Die Angst alleine zu sein. Hier hätten wir schon mal die Angst an sich aber wie kann man davor Angst haben? Ganz einfach: Indem dir etwas wunderschönes, etwas einzigartige, etwas, dass sich anfühlt als würde es glitzern, passiert. Doch das einzige woran man denken kann, ist seine Angst.

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Treatment

Habt ihr euch schon mal mit dem Thema Suizid auseinander gesetzt?
Ein schwieriges, tiefgründiges Thema. Wir mussten von der Schule aus einen 10 min Film über Suizid drehen und dazu ein Treatment schreiben.
Es hat viel ‚Spaß‘ gemacht weil man die Tiefe der Seele erforschen musste, um es wirklich authentisch rüber zu bringen. Gerade bei Menschen in meinem Alter, betrifft dieses Thema viele persönlich, da die meisten mit schweren Problemen kämpfen, die keiner sehen kann.
Ich fand eigentlich, dass unser Film gut gelungen war. (Gab ne fette 1 dafür, hehe)
Hier sind ein paar Szenen, die ich für den Film geschrieben hatte.
Falls ich irgendjemanden, mit der Darstellung des Themas zu nahe trate, schreibt es mir bitte direkt. Danke.

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