Was ist nur los?

Wisst ihr was ich nicht verstehe. Warum jeder erwartet, Teenager die 18 sind, müssten schon wissen wie das Leben läuft. Nein, liebe Leute, wissen wir nicht! Kein Stück. Bis vor einem Jahr, hat man uns noch wie kleine Kinder behandelt und jetzt erwatet man, dass wir wie durch Zauberhand uns in einen gebildeten Erwachsenen verwandeln? Wie denn? Von uns wird eine verdammte Menge erwatet. Und dennoch dürfen wir nur bis 1 Uhr raus gehen und wenn wir die Spülmaschine nicht ausräumen gibt’s Handyverbot. Ähm, Mutti, ich dachte ich wäre erwaschen? Lernt man in der Schule wie man ein Haus finanziert? Wie man Rechnungen bezahlt, Geld überweist, Strom bezahlt, Internet anschließt? Lernt man da irgendetwas, dass einen auf das „wirkliche“ Leben, außerhalb der Berufswelt, vorbereitet? Nein. Wieso nicht? Wieso schickt man uns so unvorbereitet in die große weite Welt? Wir müssen alles von alleine heraus finden und werden dann auch noch als Nichts nutz abgestempelt, wenn wir versagen. Und helfen? Nein. „Da mussten wir alle durch“.
Allgemein stimmt etwas mit unserem System nicht. Die einzigen, die überleben, sind die Besten. Und bis man einer der Besten wird, verliert man vorher alles. Der ganze Druck, der ganze Neid, alles zerrt an einen, bis man kaputt geht. Und genau das wollen alle. Denn somit heißt es, einer weniger. Lasset die Spiele beginnen!
Doch wie kann man sowas ändern? Jugendliche, die auf der Hauptschule waren sind automatisch dumm und Abiturienten haben sofort den Bogen raus. Nein, liebe Gesellschaft. So ist es nun mal nicht. Aber so wird es jedem beigebracht. Und da findet man auch schon direkt ein Problem, die Erziehung. Denn man als Eltern versagt, dann wird die nächste Generation auch versagen. Ich habe mal gehört, wie jemand gesagt hat, dass Atheisten scheiße sind. Auf die Frage warum sie es denn sein: „Hat mir meine Mama so gesagt“. Und was Mama sagt, dass wird oft garnicht erst hinter fragt und so beibehalten. Und so gehen die Fehler von Generation zu Generation über.
Doch das was wir brauchen, ist eine Aufklärung in Form einer wachrüttelnden Revolution.
Denn irgendwo und irgendwann wird es viel zu spät sein, um diese Welt noch zu retten. Eher gesagt, um unsere Menschlichkeit noch zu retten. Denn Menschlichkeit wird immer und immer weniger Beachtung geschenkt.

„Eltern haften für ihre Kinder“

Diesen Spruch kennen wir ja alle nur zu gut. Doch jetzt ist der Spruch auf einem ganz neuen Level!
Amoklauf von WinnendenVater von Tim K. muss zahlen„. Dieser Artikel, eher gesagt, dieses Urteil, löst in mir Verständnisslosigkeit aus. Ein Vater, soll jetzt ca. 700.000€ zahlen, da er die „Schuld“ an dem Amoklauf seines Sohnes hat. „Der 17-jährige Tim K. hatte im Jahr 2009 an seiner ehemaligen Schule in Winnenden und auf der Flucht in Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen. Die Tatwaffe hatte der Vater, ein passionierter Sportschütze, unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt.“ Es ist kein Geheimnis, dass man immer einen Sündenbock sucht, doch in diesem Fall geht es meiner Meinung nach zu weit. Man stellt den Vater als Beteiligten des Amoklaufes da weil er sein Gewehr nicht abgeschlossen hatte. Und genau durch diesen Fehler, wurde er der perfekte Sündenbock. Hätte er mehr auf seine Waffe geachtet, wäre das alles nie passiert. Wirklich? Weiterlesen

Schreie die niemand hört

Grauenhaftes ist uns zugestoßen. Wir wurden von Jägern zu gejagten.
Wir waren unschuldig. Doch ihr habt das Meer rot getränkt mit unserem Blut.
Wir haben geschrien. Doch ihr habt unsere Schreie verstummen lassen.
Einer nach dem anderen. Sie sind alle weg. Wo bin ich?
Ihr schlachtet uns. Wir wehren uns. Doch das dürfen wir nicht.
Immer ruhig bleiben. Tiefer und tiefer abtauchen, bis wir in der Dunkelheit Schutz finden.
Ich bin der letzte Orka. Ein elegnater Mörder wurde ich genannt. Ein Killer.
Doch ich wollte nur leben. Das hier, das hier was mein Platz.
Nun ist alles rot. Blutrot. Weiterlesen

Zukunft, liebe Zukunft.

Was soll ich werden?

Genau mit dieser Frage beschäftige ich mich schon seid ungefähr drei Jahren und habe immernoch keine Antwort darauf gefunden. Zuerst war es Opernsängerin (…ich weiß…), dann hat es immer hin und her gewechselt. Letztendlich habe ich mich dann für ein Abitur mit der Fachrichtung ‚Mediengestaltung‘ entschieden, ich fand das wäre eigentlich das richtige für mich! Kreativ war ich schon immer und die Vorstellung in einer Werbeagentur zu arbeiten und zu Meetings zu gehen war schon sehr verlockend. Doch schon im Abitur habe ich gemerkt, dass es nicht wirklich was für mich ist. Ich meine, es ist Okay. Aber nicht das, was ich mein Leben lang tun möchte. Oder doch? Weiterlesen