I’m just human – Teil 1

Eifersucht – oder doch etwas anderes?

Bin ich es? Eine simple Frage, mit verständlichen Wörtern. Doch denoch verstehe ich die Frage nicht. Eher gesagt, verwirrt sie mich weil ich keine Antwort darauf finde. Heißt es nicht „Meins ist Meins“? Doch auf der anderen Seite, kann man eine Person nicht zu seinem Eigentum machen. Doch er möchte eine Antwort. Das ist doch auch berechtigt, eine Antwort auf seine eigene Frage möcht doch jeder, oder?
Nur ich weiß nicht, ob ich ihm ehrlich antworten kann. Denn kenne ich meine eigenen Gefühle so gut, dass ich weiß, wie ich wo reagieren würde? Weiterlesen

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Was ich an dir liebe

Ich liebe an dir, dass du mir die Wahrheit sagst, auch wenn Ehrlichkeit schon altmodisch ist.
Ich liebe an dir, dass du mich beobachtest, wenn ich mir meine Schuhe zu binde.
Ich liebe an dir, dass immer wenn ich lache, du mit mir lachst. Das macht mich glücklich.
Ich liebe an dir, dass du mir die Sicherheit gibt’s, die andere mir genommen haben.
Ich liebe an dir, dass wir zusammen ein Geheimniss sind und nur wir sie kennen.
Ich liebe an dir, dass du extra kleinere Schritte machst, damit wir zusammen her laufen können.
Ich liebe an dir, wie du mir die Hemmungen nimmst und mich frei fühlen lässt.
Ich liebe an dir, dein Grübchen das entsteht, wenn du dich nach links drehst und charmant lächelst.
Ich liebe an dir, dass du mir meine Fehler sagst und mich zu Veränderung bringst.
Ich liebe an dir, dass du mich dazu bringst, meine Ansichten zu hinterfragen.
Ich liebe an dir, dass du mit mir die Weltherrschaft übernehmen wirst, wenn wir Superkräfte bekommen. Weiterlesen

„Eltern haften für ihre Kinder“

Diesen Spruch kennen wir ja alle nur zu gut. Doch jetzt ist der Spruch auf einem ganz neuen Level!
Amoklauf von WinnendenVater von Tim K. muss zahlen„. Dieser Artikel, eher gesagt, dieses Urteil, löst in mir Verständnisslosigkeit aus. Ein Vater, soll jetzt ca. 700.000€ zahlen, da er die „Schuld“ an dem Amoklauf seines Sohnes hat. „Der 17-jährige Tim K. hatte im Jahr 2009 an seiner ehemaligen Schule in Winnenden und auf der Flucht in Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen. Die Tatwaffe hatte der Vater, ein passionierter Sportschütze, unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt.“ Es ist kein Geheimnis, dass man immer einen Sündenbock sucht, doch in diesem Fall geht es meiner Meinung nach zu weit. Man stellt den Vater als Beteiligten des Amoklaufes da weil er sein Gewehr nicht abgeschlossen hatte. Und genau durch diesen Fehler, wurde er der perfekte Sündenbock. Hätte er mehr auf seine Waffe geachtet, wäre das alles nie passiert. Wirklich? Weiterlesen

Wo gehöre ich hin?

Manchmal wünschte ich mir weg zu sein. Dieser ständige Drang woanders zu sein, hat einen großen Platz in meinem Leben eingenommen. Ich fühle mich hier nicht wohl. Ich fühle mich in mir nicht mehr wohl. Bin ich wirklich so wie ich wirklich bin? Oder ist die Maske die ich so gut trage, schon zu meinem Ich geworden? Woran liegt das überhaupt, dass ich hier weg will. Weiterlesen

Die Angst vor der Angst

Geht es allen so? Dass man manchmal so viel Angst vor der Angst hat, dass es einen verrückt macht?
Was ich damit meine? Nun ja, ich bin eine Person die ständig Angst hat. Nicht Angst vor etwas materiellem, nein, sondern die pure Angst zu versagen. Die Angst verlassen zu werden. Die Angst alleine zu sein. Hier hätten wir schon mal die Angst an sich aber wie kann man davor Angst haben? Ganz einfach: Indem dir etwas wunderschönes, etwas einzigartige, etwas, dass sich anfühlt als würde es glitzern, passiert. Doch das einzige woran man denken kann, ist seine Angst.

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Treatment – Suizid Szene 4

Szene 4 (Monolog)

Ich habe mehr Schnitte als Freunde. Es hat angefangen mit Schnitten im Herzen, doch jetzt sind sie auf die Arme gewandert. Ich ritze mich weil ich das Monster in mir drin töten möchte. Ich möchte das es mit dem Blut aus mir raus fließt.
Doch das komische ist, ich fühle mich lebendig. Es ist ein Test um zu gucken, ob ich noch was fühle. Und es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich fühle mich so erleichtert. Es ist angenehm das Blut zu sehen, wie es aus deinem Körper rinnt. Ich hätte eigentlich gedacht es wäre schon verfault. Wie ich. Doch es ist das Gegenteil von mir. Es ist warm, lebendig. Es fließt. Und es fühlt sich gut an. Es ist das erstemal nach langer Zeit, das ich so etwas wie Zufriedenheit spüre. Ich bestimme. Ich bestimme wie tief der Schnitt ist, wo er ist. Und das fühlt sich gut an. Aber nur für einen Augenblick. Dann überkommt es dich wieder. Wie ein Welle wirst du wieder davon gerissen, in den Abgrund wo du Tod bist. Deswegen liebe ich es den Schmerz zu fühlen, die Wundern die noch nicht verheilt sind. Es ist einfach unbeschreiblich. Ich werde dann wieder lebendig. Weiterlesen

Treatment (Szene 2 + 3)

Szene 2
Zuhause. Ist das ihr Zuhause? Sie ist in ihrem Zimmer, dreht sich und lässt die Eindrücke an ihr vorbei huschen. ‘Zuhause..’ Ihr Zuhause ist das nicht. Das ist ein Haus mit vier Wänden und ein paar Fenstern. Mehr nicht. Aber Zuhause? Das war in Spanien! Wo papaíto auf sie gewartet hattte und ihre Katze auf der Mauer schlief. Wo sie eine orangene Hängematte zwischen zwei großen Kirschbäumen hatte. Wo sie das Gefühl von Geborgenheit, Liebe und Freude hatte. Wo sie sie war und wo sie am richtigen Platz war. Doch jetzt? Alles so kalt. Weiterlesen